Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026 (für 2025)
Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lädt Sie die Vorstandschaft herzlich zur 42. Jahreshauptversammlung (JHV) des Fördervereins Bergbaumuseum Achthal e. V. ein.
Termin: Freitag, 27. Februar 2026
Ort: Gasthof „Zur Post“, Neukirchen
Beginn: 19.00 Uhr
Tagesordnung:
1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Tagesordnung
2. Gedenken an die verstorbenen Mitglieder
3. Bericht des 1. Vorstands
4. Kassenbericht
5. Bericht Kassenprüfer & Entlastung der Vorstandschaft
6. Grußwort: Erster Bürgermeister Thomas Gasser
7. Genehmigung Satzungsänderung (Einladungen auch per E-Mail)
8. NEUWAHL Vorstand
9. Vorstellung Vereinsziele 2026-2028
10. Ehrungen
11. Verschiedenes, Anfragen aus den Reihen der Mitglieder
Über Ihre Teilnahme an dieser Jahreshauptversammlung mit vielen neuen Informationen und insbesondere auch mit der Wahl unserer neuen Vorstandsmitglieder würden wir uns sehr freuen und grüßen Sie herzlich.
Roland Klosa
(1. Vorsitzender)
Pressebericht
Roland Klosa bleibt 1. Vorstand
Neuwahlen beim Förderverein Bergbaumuseum Achthal bringen wenig Veränderung.
Teisendorf: Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbaumuseum Achthal am vergangenen Freitag im Gasthof Post in Neukirchen stand unter anderem die turnusgemäße Neuwahl der Vorstandschaft auf dem Programm. Insgesamt gab es nur wenige Veränderungen. Roland Klosa wird als 1. Vorstand auch in den kommenden drei Jahren die Geschicke des Fördervereins an vorderster Front leiten. Zu seinem Stellvertreter und 2. Vorstand wurde Jörg-Michael Kunz gewählt. Kunz hatte das Amt bereits im März 2025 kommissarisch übernommen, nachdem der gewählte 2. Vorstand Detlef Schödel-Krey aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Vereinsführung zurückgetreten war. Sowohl Klosa als auch Kunz gaben bekannt, dass dies altersbedingt ihre letzte Amtsperiode sein werde. Sie hoffen, dass in drei Jahren eine neue Vorstandschaft die Verantwortung übernimmt. Zum Kassier wurde Gerhard Helminger gewählt, zur Schriftführerin Dr. Monika Konnert. Als Beisitzer komplettieren Rosi Fürmann, Karl-Heinz Lintner und Herbert Schader das Vorstandsteam. Die Wahl leitete Bürgermeister Thomas Gasser.
Begrüßt wurden rund fünfzig Mitglieder. Neben dem Rathauschef nahmen auch Bezirksrat Georg Wetzelsperger, die Kuratorin Dr. Ulrike Laufer, die Vorsitzende des Wirtschaftskreises Heidi Schuhbeck sowie Felix Egloff, Vorstand des Fördervereins „Maxhütte“ Bergen, teil. Ein besonderer Gruß galt den elf neuen Mitgliedern, die 2025 dem Verein beigetreten sind. Leider waren im vergangenen Jahr auch acht Todesfälle zu beklagen, zudem traten neun Mitglieder aus. Zum Jahresende 2025 zählte der Verein 404 Mitglieder. Weniger die Zahl als vielmehr die Altersstruktur bereitet dem Vorstand Sorgen: Rund neunzig Prozent der Mitglieder sind über 70 Jahre alt. Daher sollen die Bemühungen zur Gewinnung junger Mitglieder intensiviert werden. Unter dem Slogan „Museumsmacher/-innen“ möchte man Schülerinnen und Schülern sowie Jugendlichen die Möglichkeit bieten, den Museumsbetrieb auf informelle Weise kennenzulernen. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0178-8461481 an den Förderverein wenden.
Das alles überstrahlende Ereignis im vergangenen Vereinsjahr war die Eröffnung der neuen Dauerausstellung am 9. Mai im Beisein zahlreicher Gäste, darunter auch Staatsministerin Michaela Kaniber. Als Vorstand Klosa in seinem Rechenschaftsbericht auf dieses Ereignis zu sprechen kam, war ihm die Rührung deutlich anzusehen. Nach einem langen Vorlauf, der durch die Corona-Pandemie und finanzielle Engpässe bei den Gemeindefinanzen erschwert worden war, konnten im Herbst 2024 die Einbau- und Montagearbeiten beginnen und der geplante Eröffnungstermin eingehalten werden. Einen Tag später, am 10. Mai, folgte für den Verein der „Sprung ins kalte Wasser“ mit dem Verkauf der ersten Eintrittskarten. Über 2.600 Besucherinnen und Besucher nutzten in der ersten Saison bis zum 16. Oktober das Angebot. Die Reaktionen waren durchweg positiv, wie zahlreiche Einträge im Gästebuch zeigen. Die Gäste kamen nicht nur aus der Marktgemeinde und der näheren Umgebung, sondern auch von weiter her. Das Gästebuch lag bei der Versammlung zur Einsicht aus.
Auf großes Interesse stießen auch die vielfältigen Begleitveranstaltungen zur neuen Dauerausstellung, darunter die Sonderausstellung „Fossilien vom Teisenberg“, historische und aktuelle Vorträge mit Bezug zum Museum sowie zwei Veranstaltungen in Kooperation mit dem Keltenmuseum Hallein im Rahmen des EUREGIO-/Interreg-Förderprogramms. Die Partnerschaft mit dem Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg/Sachsen wurde durch gegenseitige Besuche weiter vertief, auch im Hinblick auf eine mögliche künftige Kulturpartnerschaft zwischen Freiberg und Teisendorf. Erstmals präsentierte sich das Eisenreich-Bergbaumuseum mit einem eigenen Stand auf der TRUNA in Traunstein und warb dort für den Kulturstandort. Ebenso war man beim „Zammkema“ in der Marktstraße vertreten. Mit dem Kirtag am 3. August und der Barbarafeier am 4. Dezember kam auch das gesellige Vereinsleben nicht zu kurz.
Auch Bürgermeister Thomas Gasser zeigte sich in seinem Grußwort erfreut darüber, dass die neue Dauerausstellung fertiggestellt werden konnte und gut angenommen wird. „Wir können uns mit unserem Museum in der Region sehen lassen“, betonte er. In der neuen Saison gelte es, die Werbung weiter zu intensivieren und insbesondere die Schulen stärker einzubinden. Gasser dankte allen Ehrenamtlichen, die sich im Museum engagieren – sei es an der Kasse, als Museumsführer oder in anderen Bereichen.
Diesen Dank griff auch Vorstand Klosa auf. Besonders würdigte er die Reinigungskraft Renate Abstreiter, die das Museum während der gesamten Saison in bestem Zustand gehalten habe. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er ihr einen Blumenstrauß.
Den umfangreichen Kassenbericht stellte Kassier Gerhard Helminger vor. Hervorzuheben seien insbesondere das hohe Spendenaufkommen – sämtliche Spenden waren zweckgebunden für bestimmte Anschaffungen oder Projekte – sowie Eintrittsgelder von über 12.000 Euro. Beides führte zu einem deutlichen Plus im Kassenendbestand, der etwa dreimal so hoch ausfällt wie im Vorjahr ohne Museumsöffnung. Gernot Daxer und Hans Reiter haben die Kasse geprüft. Daxer berichtete der Versammlung von einer ordnungsgemäßen Kassenführung einschließlich vollständiger Belege und schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor, die einstimmig erteilt wurde.
Vorstand Roland Klosa warb zudem um Patenschaften für die Restaurierung der Bilder des historischen Kreuzwegs aus dem Jahr 1734, ein seltenes Beispiel sakraler Kunst aus der Region. Ein restauriertes Bild stellte er einem unrestaurierten gegenüber und veranschaulichte so eindrucksvoll den Unterschied. Die Restaurierung eines Bildes kostet 800 Euro. Die Vorstandschaft hofft, dass sich Privatpersonen, Vereine oder Institutionen finden, die dazu beitragen, dieses Kleinod des 18. Jahrhunderts für kommende Generationen zu bewahren.
Die neue Museumssaison beginnt am 1. April. Die Verantwortlichen hoffen, dass das große Interesse anhält; bereits jetzt sind zahlreiche Führungen gebucht. Um die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, sucht der Förderverein weitere ehrenamtliche Kassenkräfte gegen eine Unkostenpauschale. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0178-8461481 melden.
Derzeit wird mit Hochdruck an der Fertigstellung des „Museumsführers“ als Begleitband zur neuen Dauerausstellung gearbeitet. Die Texte stammen von Kuratorin Dr. Ulrike Laufer, die Fotos von Hans Fürmann, Design und Layout verantwortet Rosi Fürmann. Die Veröffentlichung ist für Ende Juni geplant; der Band wird im Museumsshop erhältlich sein.
Die traditionellen Feste des Fördervereins sind wie folgt terminiert: Maiandacht am Sonntag, 17. Mai, um 19 Uhr; Kirtag am Sonntag, 2. August; Barbarafeier am Freitag, 4. Dezember.
Im Rahmen der Versammlung wurden Mitglieder geehrt, die dem Verein seit 25 beziehungsweise 40 Jahren die Treue halten. Seit 25 Jahren engagiert sind Albert Aicher, Marianne Baumgartner, Stefan Enzinger, der Förderverein Maxhütte Bergen e.V., Bernhard Keilwerth, Sigi Mühlbacher und Luise Schader. Bereits seit 40 Jahren gehören Josef Fickler, die Gemeinden Siegsdorf und Bergen, Walburga Graspointner, Markus Putzhammer, Elisabeth Schuhbeck und Helmut Wimmer dem Verein an. Da die meisten Geehrten nicht anwesend waren, werden die Urkunden nachgereicht.
Heidi Schuhbeck lud im Namen des Wirtschaftskreises alle Anwesenden und Interessierten am 17. April um 14 Uhr zu einem Erzählcafé in den zweiten Stock des Museumsgebäudes ein. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen sollen Erinnerungen an das frühere Leben im Achthal wachgerufen werden; auch ein Besuch der Dauerausstellung ist vorgesehen.
Monika Konnert








