Bergbaumuseum Achthal

Erzbergbau und Verhüttung am Teisenberg 1537 - 1925

Maiandacht mit Hoagart

Das Bergbaumuseum Achthal eröffnete die neue Museumssaison mit einer Maiandacht um 18:30 Uhr bei der Kapelle Maria Schnee in Achthal und einem Hoagart im Festsaal Neukirchen am Freitag, 3. Mai 2019, um 19:30 Uhr.


Gelungener Auftakt zur Eröffnung der Museumssaison 2019

In diesem Jahr fand die Maiandacht nicht wie gewohnt am Pulverturm (Bergbauernkapelle) statt, sondern bildete den feierlichen Auftakt zur neuen Museumssaison 2019. Unter dem Motto "Begegnung" gab es besinnliche Texte über das jüdische Mädchen Maria, verlobt mit Josef dem Zimmerer, die in Gedanken versunken am Wasserbrunnen in Nazareth die Begegnung mit dem Engel erfuhr, die ihr Leben ab da gänzlich änderte. Sie ließ sich auf Gott ein, was Freude und Hoffnung, aber auch Kummer, Trauer und Schmerz bedeutete. Sie wurde zum Bindeglied zwischen Gott und den Menschen. Darum wird sie seit Generationen gerade im Monat Mai als unsere Fürsprecherin und Helferin in der Not angerufen.

Nach diesem besinnlichen Auftakt ging es in den Festsaal nach Neukirchen, wo es hieß:

d’Berger Lenz & Ramstötter Sigi präsentieren:

  • Rosenschmid-Musi
  • De G‘4rigen
  • Coupletsänger Sigi & Lenz
  • Siegsdorfer Sänger
  • Kirchenchor Neukirchen

Zunächst begrüßte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Bergbaumuseum Achthal e. V., Roland Klosa, die zahlreichen Gäste im Festsaal Neukirchen. Er freue sich nicht nur auf die Hoagartveranstaltung an diesem Abend, sondern dass auch der Museumsbetrieb wieder seinen regulären Betrieb aufgenommen habe. Er gab auch einen kurzen Ausblick über die anstehenden Herausforderungen bei der Umgestaltung der Dauerausstellung nach den neuesten museumspädagogischen Anforderungen.

Durch das Programm des Abends führte Lenz Berger, vielen auch von den Volksmusik-Sendungen im lokalen Radiosender "Bayernwelle" bekannt. Er hatte dazu auch immer wieder kurze Schmunzelgeschichten und Witze, bei denen die Zuhörer herzhaft lachen konnten. Zusammen mit seinem Couplet-Partner Sigi Ramstötter aus Teisendorf sang er im Duett Lieder der Bayerischen Mundart von den "Dampfnudeln" bis zu den Unterschieden von "bayerisch" und "preißisch".

Zwischendurch konnten sich die Besucher mit feinen Brotzeittellern, frischen Bieren und jungem Wein stärken.

Für’s Blech zeichnete die „De G‘4rigen Tanzlmusi“ blasmusikalisch gekonnt verantwortlich: präsent, rhythmisch routiniert, einfach zum Mitklatschen animierend. Die „Siegsdorfer Sänger“ überzeugten mit klanglich ausgewogenen Männerstimmen, man kostete Jodler-Weisen aus, zelebrierte die Akkorde – der Saal lauschte ergriffen. Mit Harfe, Zither, Gitarre und Streichbaß webte die „Rosenschmid-Musi“ mit Stückln einen Klangvlies - hörbare "unbändige Freud am Zammspuin …spürn", wie sie es selbst im Begleitheft ihrer 2018 erschienen CD beschreiben, eben g‘fühlige Musik für die Rast im Leben! Der „Kirchenchor Neukirchen“ beeindruckte mit seiner, unter ihrem Leiter Hans Ramstötter erreichten Reife in verschiedenen Chorsätzen; sehr eindrucksvoll die für Chor bearbeitete beliebte alpine Popballade von Hubert von Goisern ‚Heast as net‘.

Mit Lenz Bergers Witzen garniert, wurde dieser Hoagart zu einem schönen und abwechslungsreichen Erlebnis, das die Besucher für ein paar Stunden alle Sorgen vergessen ließ und Lust auf weitere Veranstaltungen des Bergbaumuseums macht.

Der Vorsitzende Roland Klosa sieht den Verein nicht nur als Bewahrer der alten Bergbautradition, sondern wie es trefflich in der Satzung formuliert ist, auch als Förderer von Heimat und Kultur.

Der heiter musikalische Abend verging wie im Flug. Das Einladungsmotto "A scheene Musi, z’amm kemma, g’müatlich ratsch’n, guat essn & trinka, z’amm singa – so geh mia in d’Saison" traf diese Museums-Hoagart voll. Ein besonderer Dank gilt neben den Musikgruppen auch der Küchencrew, die ehrenamtlich für den Verein die Bewirtung übernahm.

Ein herzliches Vergelt's Gott dafür.


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