Gemeinderatskandidatinnen aus Anger (Miteinand´für Anger) und aus Teisendorf (GRÜNE) trafen sich am 07.02.26 zu einem Austausch im Bergbaumuseum Achthal.


Damals Eisen – heute Wind

Gemeinderatskandidaten aus Anger und Teisendorf informieren sich im Bergbaumuseum Achthal

Das Eisenerz vom Kressenberg wurde nicht nur in Achthal sondern auch für über 300 Jahre parallel in Röhrnbach/Anger verhüttet, was neben historischen Abbildungen auch durch das historische Gewerkschaftssiegel mit den 3 Kronen im Bergbaumuseum Achthal dokumentiert ist.

Gemeinderatskandidaten aus Anger (Miteinand´für Anger) und aus Teisendorf (GRÜNE) trafen sich am 07.02.26 zu einem Austausch im Bergbaumuseum Achthal.

Im Rahmen einer Führung durch Detlef Schödel-Krey konnten sie sich von der engen wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Achthal/Teisendorf und Röhrnbach/Anger überzeugen. Ressourcen wie Wasser und Energie (Holz) waren schon vor Jahrhunderten knapp und wollten nachhaltig genutzt sein. So war das Wasser aus der Stoißer Ache und das Holz respektive die Holzkohle aus dem Höglwörther und Aufhamer Wald eine wichtige Voraussetzung für das Blahhaus Röhrnbach, von dem auch heute noch das Vordergebäude sichtbar ist. Der Umfang der Anlagen konnte anhand eines historischen Risses erklärt werden. Ebenso werden die Transportwege von Achthal über Röhrnbach bis nach Hammerau durch die Multimediastationen verdeutlicht.

Die Besucher waren sich einig, dass das Bergbaumuseum ein idealer Ort ist, um aus der Geschichte zu lernen. Damals so wie heute seien für Infrastruktur, Arbeitsplätze, Energie, Soziales wie Wohnen und Kultur vor allem auch im regionalen Bereich tragfähige Antworten zu finden. Das gelänge am besten durch eine Zusammenarbeit über die kommunalen Grenzen hinweg. Nach Meinung der Kandidaten ließe sich das im Bereich einer bürgernahen Energieversorgung verwirklichen, z. B. durch Windenergiegewinnung mit Bürgerbeteiligung am Teisenberg. Die Gemeinderatsmitglieder und Kandidaten von Miteinand` für Anger und Grüne (Teisendorf) stünden für eine regionale und dezentrale Energieversorgung. So meint man, mehr Energiesicherheit und Wertschöpfung innerhalb der Kommunen zu erreichen.

 

Detlef Schödel-Krey